Die Ressorts.
Vom Werkporträt bis zum Heft-Archiv — sechs Felder, in denen wir kontinuierlich publizieren.
- № i
Porträts
Werkbesprechungen einzelner Fotograf:innen — von etablierten Stimmen der New-Color- und Becher-Schule bis zu Positionen der jüngeren Generation. Wir lesen ein Werk in seiner Geschichte: was ist das Sujet, welche Vorbilder werden zitiert, in welcher Tradition steht die Aufnahme. Kein Künstler-Mythos, sondern bildwissenschaftliche Lektüre mit redaktioneller Stimme.
→ - № ii
Futurefoto
Das Ressort für die Fragen, die das Medium gerade umkrempeln: was bedeutet die KI-Bildflut für dokumentarische Fotografie, wie verändern Display-Formate die Bildkomposition, welche Generationen-Wechsel zeichnen sich in den Foto-Hochschulen ab. Theoretische Notate, keine Tech-Reviews — die Frage ist immer: was passiert mit dem Bild.
→ - № iii
Bilder
Ein einzelnes Foto, kuratorisch gelesen. Eine Seite Text zu einer Aufnahme: was im Rahmen ist, was außerhalb, welche Bildtradition aufgerufen wird, was die Kamera-Wahl bedeutet. Inspiriert vom Picture-this-Format der Vorgängerin — knapp, präzise, fokussiert auf das, was das einzelne Bild leisten kann, wenn man es ihm zutraut.
→ - № iv
Facts und Figures
Die statistische Seite der Bildwelt — Auflagezahlen, Galerie-Preise, Foto-Buch-Märkte, Druck-Verfahren-Vergleich, Sensor-Standards. Wenn das Bild als Produkt sichtbar wird: Wer verkauft an wen, in welchem Format, zu welchen Konditionen. Markt-Beobachtung und Zahlen-Notate, ohne in den Verkaufs-Modus zu rutschen.
→ - № v
Hefte
Das laufende Archiv des Magazins. Jedes Heft mit Editorial, Inhaltsverzeichnis, redaktionellen Notaten und Querverweisen zu früheren Ausgaben. Die Linie reicht zurück zu den Anfangs-Heften der Düsseldorfer Phase 2010 — Heft-Nummerierung als Kontinuitäts-Klammer einer Print-Linie, die wir online fortschreiben.
→ - № vi
Kontext
Das Ressort für das Drumherum: die Düsseldorfer Foto-Szene, ihre Häuser (Kunstakademie, NRW-Forum, Kunstsammlung K20/K21), ihre Ausstellungen, ihre Bücher. Becher-Schule-Erbe als laufender Bezugspunkt, ohne ihn zum Denkmal werden zu lassen. Buchbesprechungen zu Foto-Bänden, Ausstellungs-Hinweise mit redaktioneller Einordnung.
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